Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel kritisiert die Reaktion der Bundeskanzlerin auf den Mord an Susanna Feldman. Darin hatte die Kanzlerin unter anderem erklärt, der Fall sei eine „Aufforderung an alle, Integration ernst zu nehmen und für gemeinsame Werte einzustehen“, und „wir“ könnten „nur zusammenleben, wenn wir uns gemeinsam an unsere Gesetze halten“.

„Frau Merkel verhöhnt mit dieser Nicht-Stellungnahme die Angehörigen des Opfers und alle rechtstreuen Bürger. Nicht ‚wir alle‘ haben versagt, die Kanzlerin und ihre Bundesregierung haben Recht und Gesetz gebrochen und dadurch ermöglicht, dass Mörder und Vergewaltiger unkontrolliert ins Land gekommen sind. Statt zu ihrer Verantwortung zu stehen, flüchtet die Kanzlerin in wohlfeile Phrasen und nimmt auch noch die Bürger in Kollektivhaftung für ihr Versagen.

Es ist zynisch, als Konsequenz aus den Morden an Maria, Mia, Mireille und Susanna den Bürgern noch mehr ‚Integrations‘-Anstrengungen aufzuerlegen. Vielmehr müssen Frau Merkel und ihre Regierung sich endlich wieder an Recht und Gesetz halten, die Grenzen schließen, illegale Einwanderung verhindern und abgelehnte Asylbewerber, kriminelle und nicht aufenthaltsberechtigte Migranten sofort und ausnahmslos aus dem Land schaffen.“