Paukenschlag in den Niederlanden! Der Minister für Einwanderung, Mark Harbers, hat sein Amt verloren, weil er einen offenkundig geschönten Bericht zur Flüchtlingskriminalität veröffentlichte. Vergleichsweise harmlose Delikte wie Ladendiebstahl wurden prominent herausgestellt. Dagegen wurden schwere Verbrechen wie sexuelle Übergriffe, Mord oder Totschlag in einer Kategorie „Andere“ ohne Aufschlüsselung nach einzelnen Taten zusammengefasst. Hierzu die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel:

„Das Motiv Harbers liegt vermutlich in einer manipulativen Informationspolitik zugunsten von Asylbewerbern. Vielleicht hat Herr Harbers auch nur den UN-Migrationspakt hinlänglich verinnerlicht, der vorschreibt, wie über Migranten zu berichten ist – nämlich ‚human‘ und ‚konstruktiv‘. Zwangsläufig drängt sich der Gedanke an die im April in Deutschland veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 auf, die Innenminister Seehofer zu einem ‚Deutschland ist eines der sichersten Länder‘ verleitete. Dabei zeigen Berechnungen klar auf, wie die Lage wirklich ist: Die Kriminalrate bei Asylbewerbern lag im Jahr 2017 über 62 Prozent (89 Prozent bei männlichen, 20 Prozent bei weiblichen Asylbewerbern, unabhängig vom Alter). Im Vergleich dazu beträgt die Kriminalrate bei Deutschen nur 1,88 Prozent. Auch hier versucht man den Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

Der notwendig gewordene Rücktritt des niederländischen Einwanderungsministers ist nur folgerichtig – und zeigt, dass sich die Bürger vieler EU-Staaten von Schönfärberei nicht mehr beeindrucken lassen!“